Inklusive Gemeinden mit Ginto
Wie zugänglich ist die Infrastruktur in Ihrer Gemeinde?
Um Antworten auf diese Frage zu finden, müssen Menschen mit Behinderungen oft stundenlang recherchieren. Das Personal vor Ort ist mit dieser Frage meist überfordert, denn was bedeutet «zugänglich» überhaupt und für wen gilt was? Hier schafft die Plattform Ginto Abhilfe. Ginto erfasst und teilt objektive Informationen zur Zugänglichkeit von Lokalitäten. Damit können Betroffene selbstständig prüfen, ob ein Ort für sie individuell zugänglich ist.
Die Informationen sind über die Ginto-App und Ginto-Webkarte verfügbar. Mithilfe einer Schnittstelle (API) können die Informationen auch über die Webseite der Gemeinde geteilt werden – so selbstverständlich wie Öffnungszeiten.
Eignet sich Ginto als Massnahme für inklusive Gemeinden?
Ginto bietet Gemeinden mit einer Inklusionsstrategie eine konkrete und niederschwellige Lösung. Die Erfassung der Informationen zur Zugänglichkeit kann selbstständig durchgeführt werden. Bei komplexen Anlagen wird die Durchführung mit Fachpersonen von Pro Infirmis empfohlen.
Mit Ginto können Gebäude neu auch auf ihre Konformität mit der Norm SIA 500 für «Hindernisfreie Bauten» analysiert werden. Das ermöglicht neben der Bestandsaufnahme auch die Priorisierung von baulichen oder infrastrukturellen Massnahmen sowie eine erste Kostenschätzung.
Interessiert? Mehr Informationen finden Sie unter https://about.ginto.guide/ oder via Mail: info@ginto.guide.
Über Ginto
Ginto ist die umfassendste Plattform von Informationen zur Zugänglichkeit von Lokalitäten in der Schweiz. Hinter Ginto steht der Verein Sitios. Dieser wurde vom Förderverein Barrierefreie Schweiz, Pro Infirmis und dem Verein AccessibilityGuide gegründet und wird vom Eidgenössischen Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (EBGB) gefördert.
