Ein Projekt des Schweizerischen Gemeindeverbands.
Un projet de l’Association des Communes Suisses.
Un progetto dell’Associazione dei Comuni Svizzeri.

Projekt "Vieux-Châtel"

Übersicht
Zahlen/Fakten
Videos/Stimmen zum Projekt
Kontakt/Links
Dokumente
Dank partizipativen Prozessen ist das Projekt der Überbauung der ehemaligen städtischen Gewächshäuser von Neuenburg von den Einwohnern unterstützt worden.

Das Gelände der ehemaligen städtischen Gewächshäuser im Quartier Vieux-Châtel ist für die Konkretisierung der Wohnungspolitik der Stadt Neuenburg sehr interessant. Ein erster Versuch wurde unternommen, an diesem Standort ein Projekt zu verwirklichen, jedoch ohne Erfolg.

Die in 2011 erstmals in Angriff genommene Initiative der Stadt führte in 2016 zu einem konkreten Vorschlag, der neben der Stadt selber auch die Meinung der Bürger und Bürgerinnen sowie einer Einwohnerkooperative mit einbezieht. Er sieht den Bau erschwinglicher Mietwohnungen mit Minergie P-Standard und eines öffentlichen Parks vor, mit dem Ziel, das Quartier aufzuwerten.

Nachdem in Zusammenarbeit mit der Universität Neuenburg (2009) Lösungen für eine dauerhafte Neugestaltung der ehemaligen städtischen Gewächshäuser gefunden wurden, suchten die Stadtbehörden in einem partizipativen Prozess (2012) den Kontakt mit den Quartierbewohnern. So entstand aus deren Wünschen, gepaart mit dem Fachwissen der betroffenen städtischen Dienste, eine konkrete Aufgabenstellung für die Stadt. 

In mehreren thematischen Workshops konnten die Bewohner und Bewohnerinnen ihre Ideen einbringen, sich austauschen und zusammen mit den Behörden Lösungen erarbeiten. Aus diesen Diskussionen kristallisierten sich verschiedene wichtige Prinzipien heraus, die respektiert werden mussten: die sanfte Mobilität, erschwingliche Mieten, und die Gestaltung eines öffentlichen Parks. Ziel war es, ein Siedlungsprojekt zu verwirklichen, das ökologische Grundsätze, eine Mischung der sozialen Schichten (erschwingliche Mieten), einen Generationen-Mix (diversifiziertes Wohnraumangebot), sanfte Mobilität (praktisch kein Verkehr, da den Bewohnern der Kooperative der private Autobesitz nicht gestattet ist) sowie einen belebten öffentlichen Raum (Park, Obstwiese und Gemüsegarten) vorsieht. 

Zudem hat die Stadt ihren Willen bekundet, mit einer Kooperative von Quartierbewohnern zusammenzuarbeiten, der "coopérative d’en face", die ihren eigenen Lebensraum im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung aktiv mitgestalten will und für die neue Überbauung der ehemaligen städtischen Gewächshäuser eine Baugenossenschaft plant. In 2014 wurde ihr das Baurecht auf diesem Landstück übertragen. Seither sind die Stadt Neuenburg, die Kooperative und die Quartierbewohner im ständigen Kontakt miteinander.

Die Neugestaltung der ehemaligen städtischen Gewächshäuser gliedert sich in 2 Projekte: ein Bauprojekt von erschwinglichen Mietwohnungen unter der Leitung der Kooperative mit Unterstützung der Stadt (Baurecht von der Stadt als Landeigentümerin an die Kooperative bereits erteilt), und das von der Stadt betreute Projekt des öffentlichen Parks.

Die Renovierungsarbeiten an den bestehenden Gebäuden sowie der Neubau begannen im September 2017. Der öffentliche Park befindet sich im Moment in der Planungsphase, seine Realisierung ist für 2019 vorgesehen.

32819
Projekt Wohngebäude: 9'700'000 CHF; Öffentlicher Park: 1'170'000 CHF
Projekt Wohngebäude: Kooperative, Stadt Neuenburg, Kanton Neuenburg, Wohngenossenschaft (Coopératives d’habitation suisse CHS),Alternative Bank Schweiz; Öffentlicher Park: Stadt Neuenburg

Projekt Wohngebäude: Mitglieder der Coopérative d’en face (ehrenamtlich) und ihre Auftragnehmer, u.a. das Architekturbüro 123Architekten, BielStadt Neuenburg

Öffentlicher Park: Stadt Neuenburg und ihre Auftragnehmer, u.a. égü Landschaftsarchitekten, Zürich

Stadt Neueuburg und die Coopérative d'en face

Überbauung der ehemaligen städtischen Gewächshäuser von Neuenburg und Schaffung eines Angebots an erschwinglichen Mietwohnungen und eines öffentlichen Quartierparks unter Einbezug von Umweltkriterien, der sanften Mobilität und der Meinungen der Anwohner.

Finanzielle Verpflichtungen: Sanierung und Sicherung des Grundstücks, Renovierung und Unterhalt bereits bestehender Gebäude.   

Bau von 18 Wohnungen mit Minergie P-Standard und günstigen Mietzinsen, und Renovierung der bestehenden Gebäude mit 3 Wohnungen und Minergie P-Standard.   

Gemeinschaftsraum und Waschküche im renovierten Gebäude  

Gestaltung eines öffentlichen Parks  

Gesamte Bevölkerung
Partizipative Raumplanung
Über mehrere Jahre
Verschiedene Methoden
Diese Webseite verwendet Cookies. Durch die Nutzung der Webseite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Datenschutzinformationen

Kontakt

Schweizerischer Gemeindeverband
Postfach, Laupenstrasse 35, CH-3001 Bern
Tel.: 031 380 70 00
verband(at)chgemeinden.ch

Folgen Sie uns auf

"In comune" auf Facebook (öffnet neues Browserfenster)

Schweizerischer Gemeindeverband

Schweizerischer Gemeindeverband
 

2013. Alle Rechte vorbehalten. Bitte lesen Sie die «Allgemeinen rechtlichen Hinweise, Datenschutz», bevor Sie diese Website weiter benützen.