Ein Projekt des Schweizerischen Gemeindeverbands.
Un projet de l’Association des Communes Suisses.

Zwischennutzung Gurzelen

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Auf dem Feld, auf dem früher der FC Biel seine Heimspiele austrug, werden nun Kartoffeln angebaut.

Seit anfangs 2017 wird das ehemalige Fussballstadion Gurzelen zwischengenutzt. In einigen Jahren soll hier ein neues, durchmischtes Quartier entstehen. Weil sich der Bau erst in der Planungsphase befindet, steht das Stadion brach. Daher entschlossen sich Freiwillige aus der Bevölkerung, auf die Stadt Biel/Bienne zuzugehen, um ihre Idee einer Zwischennutzung zu präsentieren. Der Gemeinderat hörte die Freiwilligen an und überliess ab Januar 2017 die Gurzelen für vorerst 3 Jahre dem Verein Terrain Gurzelen. Die Basis für die Zwischennutzung sind ein Gebrauchsleihevertrag und eine Nutzungsordnung.

Der Verein möchte einen Ort schaffen, an dem innovative soziokulturelle Ideen entwickelt und umgesetzt werden können. So stellt der Gemeinschaftsgarten eine Begegnungszone für AnwohnerInnen dar und bringt das Erlebnis des Anbaus verschiedener Lebensmittel direkt vor die Haustür. Auf der Kinderbaustelle lassen Kinder ab der 1. Klasse ihrer Fantasie freien Lauf und experimentieren unter Aufsicht von Erwachsenen mit unterschiedlichen Baumaterialen (mehr Informationen hier). 6 Tonnen Kartoffeln für 100 Bieler Familien werden auf einem Feld gleich neben der Kinderbaustelle angebaut. Auf der ehemaligen Tribüne werden Bienenköniginnen gezüchtet, während am Eingang des Stadions eine Gruppe von Menschen eine Buvette betreibt. Im Innern des Stadions haben sich verschiedene Musik- und Kunstateliers eingefunden. Dabei ist allen engagierten wichtig, dass vorhandenes Material aus der Infrastruktur des Stadions umgenutzt wird.

Die Gurzelen wird also vielseitig belebt und zwischengenutzt. Wobei das gemeinsame Gestalten und Arbeiten zentral sind. Der Verein Terrain Gurzelen bezahlt für die Zwischennutzung keine Miete, wohl aber die Nebenkosten.

Eine gute und offene Kommunikation seitens der Stadt und der Freiwilligen bildet den Nährboden für das Projekt Gurzelen. Dazu gesellt sich das grosse Engagement des Vereins Terrain Gurzelen. Er lädt zudem regelmässig die umliegenden AnwohnerInnen ein, um seine neuen Projekte und Ideen vorzustellen. Ausserdem gibt es immer wieder Feste, an denen sich die verschiedene Beteiligten und weitere Interessierte treffen und austauschen können.

Methoden: Arbeitsgruppe, partizipative Raumplanung.

50000
Der Verein finanziert seine Tätigkeiten über Spenden und andere Beiträge ohne städtische Hilfe

Verein Terrain Gurzelen

Brach liegendes Fussballstadion, das zwischengennutzt werden soll

Die gute Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem Verein und die Hohe Partizipation der Anwohnerschaft

1. Engagierte Bevölkerung nimmt Gespräche mit der Stadt auf und unterbreitet dieser Vorschläge zur Zwischennutzung des Gurzelenstadions,

2. Ende 2016 beschliesst der Gemeinderat das Terrain für vorerst 3 Jahre zur Zwischennutzung zur Verfügung zu stellen,

3. Die Stadt Biel erarbeitet mit dem Verein Terrain Gurzelen einen Gebrauchsleihvertrag sowie eine Nutzungsordnung,

4. Der Verein belebt die Gurzelen mit verschiedenen Projekten.

Gesamte Bevölkerung
Partizipative Raumplanung
Über mehrere Jahre
Verschiedene Methoden

Stadt:

Isabel Althaus

Leiterin Kinder- und Jugendförderung

T: 032 326 14 54

isabel.althaus@biel-bienne.ch

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Verein Terrain Gurzelen

Antal Thoma

info@terrain-gurzelen.org

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Links:

http://terrain-gurzelen.org/

SRF - Echo der Zeit

Kontakt

Schweizerischer Gemeindeverband
Postfach, Laupenstrasse 35, CH-3001 Bern
Tel.: 031 380 70 00
verband(at)chgemeinden.ch

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